Forschende aus Deutschland und Australien haben Daten zusammengetragen, wie sich die Lebensräume von Schmetterlingen weltweit verändern. Untersucht wurden fast 1800 Arten in mehr als 100 Ländern.
Und die Veränderungen sind groß: 80 Prozent der Schmetterlingsarten haben ihre Verbreitungsgebiete ausgeweitet. Das klingt vielleicht erst mal gut, zeigt aber auch wie groß der Anpassungsdruck durch Umweltstress geworden ist. In Deutschland breiten sich zum Beispiel wärmeliebende Arten aus, während Feuchtgebietsarten unter häufigeren und längeren Trockenphasen leiden. Auch in anderen Ländern hat das Forschungsteam zum Teil kleinere Verbreitungsgebiete festgestellt.
In einigen Regionen fehlten allerdings oft Daten über Schmetterlingsarten, zum Beispiel in Zentralafrika, in Südostasien und dem Amazonasgebiet, in Südamerika.
