Der Klimawandel gefährdet nicht nur Wälder: Auch Weideflächen für Nutztiere verschwinden.
Zu dem Schluss kommt eine Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Die Gebiete, in denen die Klimabedingungen gut sind für Gräser und andere Futterpflanzen werden kleiner.
Im schlimmsten Szenario könnten bis zum Jahr 2100 bis zu 50 Prozent der Weideflächen verloren gehen - auch wenn teilweise neue Flächen dazukommen. Das würde mehr als 100 Millionen Menschen betreffen und laut der Studie vor allem arme und politisch instabile Länder.
Die Forschenden fordern deshalb eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern, damit deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt werden.
