Zwei Forschende der Uni Busan in Südkorea haben das mit aktuellen Klimamodellen berechnet. Sie kommen zum Schluss: In den meisten Gegenden, wo es jetzt schon ein hohes Dürre-Risiko gibt, wird es bis zum Ende des Jahrhunderts Tage geben, an denen es dort gar kein Wasser mehr gibt. Dabei geht es um das Oberflächenwasser. Das ist zum Beispiel in Flüssen und Seen. Nicht miteinbezogen haben die Forschenden Daten zum Grundwasser und zu Gletschern.
Diese Tage ohne Wasser drohen vor allem im Mittelmeerraum, im Süden Afrikas und in Nordamerika. Bis zu 750 Millionen Menschen könnte das betreffen - vor allem in Städten. Kapstadt, in Südafrika, ist vor einigen Jahren schon knapp am Kollaps der Wasserversorgung vorbeigeschrammt. Damals waren die Stauseen leer und es gab strenge Wassersparmaßnahmen. Die beiden Forschenden sagen, dass wir uns dringend auf solche Ereignisse vorbereiten sollten, zum Beispiel mit Plänen zum Wassersparen.
