Am Ende von Gletscherzungen bilden sich häufig Seen, die mit Schmelzwasser gefüllt sind.

Durch den Klimawandel hat sich die Fläche der Gletscherseen in den vergangenen 30 Jahren weltweit verdoppelt. Das schreiben Forschende in dem Fachmagazin Nature Climate Change.

Dafür hat das Wissenschaftsteam Satellitendaten ausgewertet. Seiner Analyse nach gab es 2018 um die 14.000 Gletscherseen weltweit. Sie hatten ein Gesamtvolumen von 160 Kubikkilometern. Wenn diese Menge in die Ozeane fließt, steigt der Meeresspiegel laut den Forschenden um knapp einen halben Millimeter. Das ist aber nur für Gletscherseen berechnet, nicht für die gesamten Gletscher.

Das Forschungsteam vermutet, dass die Fläche der Gletscherseen durch den Klimawandel zunächst noch weiter ansteigen wird.