Der Klimawandel macht es für Schmetterlinge noch mal etwas schwerer:

Denn durch die Erwärmung kann sich ihre Nahrung verändern - zum Negativen.

Nektar ist weniger nahrhaft

Ein Experiment hat gezeigt: Pflanzen produzieren Nektar, der weniger Zucker hat und weniger nahrhaft ist. Forschende berichten im Fachmagazin Global Change Biology, dass schon gut 0,5 Grad mehr ausreichten, um den Zuckergehalt der Testpflanzen um 24 Prozent zu verringern. Sie überprüften auch das Körpergewicht und den Fettanteil der Schmetterlinge, im Experiment waren das Monarchfalter.

Bei den Schmetterlingen, die von den erwärmten Pflanzen getrunken hatten, war die Fettmasse etwa ein Viertel geringer als bei Tieren, die sich von normalem Nektar ernährten.

Folgen für andere Insekten

Die Forschenden sehen in der veränderten Nektarqualität einen weiteren, indirekten Weg, wie der Klimawandel Insekten schadet.

Neben Schmetterlingen könnte das auch andere Bestäuberinsekten betreffen, zum Beispiel Bienen.