Davor warnt die Naturschutzorganisation WWF in einer neuen Veröffentlichung. Allein im Jahr 2023 sind hierzulande über 1200 Hektar Fläche verbrannt - das ist laut WWF mehr als doppelt so viel wie der langjährige Durchschnitt seit 1992. In den Jahren 2018, 2019 und 2022 war die Waldbrandgefahr besonders gestiegen, weil es da extrem heiß und trocken war.
Vor allem Brandenburg betroffen
Waldbrandland Nummer 1 ist nach wie vor Brandenburg - wegen der trockenen Böden, und weil es dort besonders viel leicht entzündlichen Kiefernwald gibt. Allgemein berichtet der WWF, dass mehr als zwei von drei Waldflächen, die in Deutschland Feuer fangen, Nadelwald sind. Nadelhölzer enthalten Harze und Öle, die leicht brennen. Und auch der Boden rund um die Nadelbäume ist im Sommer oft trockener als bei Laubbäumen.
Waldpolitik soll sich ändern
Der WWF fordert deswegen eine andere Waldpolitik in Deutschland - zum Beispiel, dass wieder mehr Laubwälder aufgeforstet werden.
