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Wenn es um den Klimawandel geht, ist selten von positiven Effekten die Rede - bis jetzt.

Es geht um die Erwärmung des Mittelmeeres. Sie bringt in Südeuropa zwar Hitze und Dürre, aber die oft extrem trockene Sahelzone in Afrika wird dadurch feuchter. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg haben eine Studie zu dem Thema veröffentlicht, über die das Fachmagazin Nature Climate Change berichtet.

Sie haben durch Simulationen entdeckt, dass steigende Temperaturen der Meeresoberfläche außerhalb der Tropen zu mehr Niederschlägen in der Sahelzone führen. Und dabei spielt vor allem das Mittelmeer eine bedeutende Rolle. Ein warmes Mittelmeer verändert die Luftströmungen so, dass der Monsun in die Sahelzone gelenkt wird. Konsequenz: Dort regnet es mehr und es wird grüner.