Wenn's knapp wird mit der Nahrung, dann wird bei Fledermäusen geteilt.

Ein Forschungsteam berichtet in der Fachzeitschrift Global Ecology and Conservation wie weibliche Wasserfledermäuse damit umgehen, wenn es nicht so viele Insekten zum Fressen gibt.

Konkret geht es um Fledermäuse, die sich in einer gebirgigen Flusslandschaft in Italien angesiedelt haben. Als Reaktion auf die Klimaerwärmung waren sie ein Stück den Hang hinauf gezogen, in kühlere Lagen.

Jagd im Schichtsystem

Die Studie zeigt, dass die Feldermäuse ihren Lebensraum aufteilen - und zwar zeitlich: Sie besuchen zwar dieselben Futterplätze, aber sie vermeiden es, gleichzeitig zu jagen - durch eine Art Schichtsystem. Dadurch vermeiden sie direkte Konkurrenz.

Der Hauptautor der Studie sagt, dass die Fledermäuse so das Beste aus der schwierigen Nahrungssituation machen.