Forschende von der Florida International University haben Experimente mit drei Stechmückenarten und 120 Testpersonen gemacht.
Ergebnis Nummer eins: Alle drei Mückenarten bevorzugten bestimmte Personen und mieden andere, aber das waren nicht unbedingt bei jeder Art die gleichen Personen. Dann haben die Forschenden insgesamt etwa 250 verschiedene Bakterienarten auf der Haut der Teilnehmenden identifiziert, die für den individuellen Körpergeruch verantwortlich sind.
Ergebnis Nummer zwei: Alle für Mücken attraktiven Menschen hatten mindestens eine von drei bestimmten Bakterienarten auf der Haut. Dieses Ergebnis könnte laut den Fachleuten ein neuer Ausgangspunkt für die Entwicklung von Anti-Mücken-Mitteln sein.
Mücken zählen zu den gefährlichsten Tieren weltweit, weil sie teils tödliche Krankheiten übertragen können.
Übrigens: Bei uns in Deutschland gibt es diesen Sommer nach Einschätzung von Fachleuten übrigens weniger Stechmücken als sonst. Wegen der Trockenheit finden sie weniger stehendes, flaches Wasser, das sie für die Ei-Ablage brauchen.
Wer möchte, kann der Forschung helfen, mehr über Mücken herauszufinden. Dafür fängt man eine Mücke lebendig in einem Glas, packt Glas samt Insekt über Nacht ins Gefrierfach und schickt sie ein. Eine Anleitung und die Adresse findet ihr hier.
