Vielleicht wäre es gut, wenn unser Gehirn öfter mal chillen darf.

In der Wissenschaftszeitschrift NewScientist steht, dass das besser für uns ist, und dass wir das selbst steuern können. Im Artikel ist die neueste Forschung dazu beschrieben, und die zeigt, dass wir im Gehirn eine Art Schalthebel haben, wie beim Auto. Im ersten Gang kann unser Geist frei wandern und abschweifen, im zweiten Gang sind wir konzentriert und aufmerksam, und im dritten Gang sind wir hyperwachsam und reagieren besonders schnell. Der NewScientist schreibt, dass wir oft versuchen, den dritten Gang einzulegen, um besonders produktiv zu sein. Allerdings ist der dritte Gang fürs Gehirn eher sowas wie ein Notfallzustand und auf Dauer zu anstrengend. Und wir sind dann auch nicht mehr so kreativ. Die Empfehlung ist also: Wir sollten nicht zu oft den dritten Gang einlegen, sondern unsere Denk-Geschwindigkeit ruhig mal zurückfahren.

Steuern können wir das zum Beispiel, indem wir ruhig atmen oder uns vorstellen, wie wir friedlich in der Luft schweben.