Das haben sich Forschende der University of California genauer angeschaut. Sie haben Golden Retriever in zwei Gruppen eingeteilt: Die alten Hunden, die mit 14 Jahren noch gelebt haben, und die, die jung gestorben sind, also bevor sie 12 Jahre alt wurden. Das Team hat die Gene beider Gruppen untersucht und dabei einen Treffer gelandet. Hunde mit einer bestimmten Genvariante lebten im Schnitt zwei Jahre länger.
Dieses Gen ist nicht unbekannt: Es hat mit dem Hormon Östrogen zu tun und ist für die Entgiftung wichtig. Bei Golden Retrievern kann es, je nach Variante, entweder Krebs unterdrücken oder fördern. Das verwandte Gen beim Menschen lässt Krebs schneller wachsen.
Einer der Autoren nennt diesen Zusammenhang interessant. Er hofft, durch neue Forschung nicht nur Golden Retriever länger leben zu lassen, sondern glaubt, dass seine Forschung mit den Hunden auch Auswirkungen auf die Krebsforschung beim Menschen haben kann.
