In Kuba wird das meiste, was mit Tourismus zu tun hat, vom Staat kontrolliert.

Das soll sich ändern. Die Führung hat gesagt, dass sie die Regeln lockert. In Zukunft dürfen zum Beispiel auch private Firmen aus dem Ausland dort Reisebüros betreiben. Und Selbstständige dürfen bald Führungen anbieten.

Generell können Firmen in Kuba bald auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf eigene Faust einstellen oder rausschmeißen. Bisher musste das über die staatliche Arbeitsagentur geregelt werden.

Kubas Außenhandelsminister sagt, dass mit den gelockerten Regeln Bürokratie abgebaut werden soll. Die sozialistische Führung hat aber auch das Ziel, die Wirtschaft immer mehr für ausländische Investoren zu öffnen.

Kuba steckt schon lange in einer schweren Wirtschaftskrise: Lebensmittel sind knapp, es gibt zu wenig Treibstoff - und immer wieder fällt der Strom aus. Verstärkt wird das Ganze durch Sanktionen der US-Regierung. Die will ein Ende der sozialistischen Führung in Kuba erreichen.