Hüte waren im Laufe der Geschichte unterschiedlich wichtig, zum Beispiel als Statussymbol.

Jetzt hat ein britischer Historiker untersucht, welche Rolle Hüte in England gespielt haben - und zwar zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Er schreibt im Historical Journal, dass Engländer früher ihren Hut auch zur Rebellion eingesetzt haben. Zum Beispiel weigerten sich viele Männer während des Englischen Bürgerkriegs, ihren Hut gegenüber Ranghöheren zu ziehen, wie es eigentlich üblich gewesen wäre.

In einem anderen Fall um 1660 nutzte ein Vater die Hüte seines Sohnes als Erziehungsmaßnahme - indem er sie alle einkassierte. Dadurch musste der Sohn zu Hause bleiben - denn ohne Hut hätte er draußen gewirkt "wie ein Verrückter".

Die Hut-Bräuche änderten sich später, weil zum einen immer mehr Perücken getragen wurden. Zum anderen wurden die Städte immer größer und die Straßen voller, sodass Männer irgendwann aufhörten, ständig ihren Hut zum Gruß zu ziehen.