Michelangelo gilt als einer der wichtigsten Künstler der Renaissance.
Ein italienischer Mediziner vermutet jetzt in einem Fachmagazin, dass der Künstler an Arthritis erkrankt war. Davide Lazzeri schreibt, dass Michelangelos Arbeit mit Hammer und Meißel an seinen Skulpturen die Erkrankung ausgelöst haben könnte. Seine Diagnose stellt der Mediziner anhand mehrerer Porträts von Michelangelo. Auf den Gemälden ist zu erkennen, dass die Hände des Künstlers zunehmend verkrampft und die Finger verdreht sind. Bei einer Arthritis sind die Gelenke chronisch entzündet und degenerieren. Bisher vermutete man laut Lazzeri, dass Michelangelo unter Gicht litt - eine Arthritis sei aber wahrscheinlicher.
Aus Briefen weiß man, dass Michelangelo irgendwann das Schreiben aufgab, weil es ihm zu mühsam wurde. Seine künstlerische Arbeit behielt er aber trotz allem bei: Laut seinem Biografen arbeitete der Künstler noch sechs Tage vor seinem Tod an einer Skulptur.
