Immer mehr Menschen sind kurzsichtig, können also ohne Brille Dinge in der Ferne nicht scharf sehen.

In Deutschland ist mittlerweile jede und jeder Dritte betroffen, in Teilen Ostasiens sogar fast 90 Prozent der jungen Erwachsenen.

Woran das liegt, dafür gibt's verschiedene Gründe: Viel Lesen gehört dazu, unter anderem an Bildschirmen aus kurzer Distanz. Aber es kommt wohl vor allem aufs Licht an. Das zeigt ein neue Studie der State University in New York. Denn wenn die Augen sich auf Dinge in der Nähe fokussieren, verengen sich die Pupillen und es fällt weniger Licht auf die Netzhaut. Bei schlechter Beleuchtung werden dadurch die Sehbahnen im Inneren des Auges ungleichmäßig aktiviert. Das schwächt sie auf Dauer. Dadurch kann sich wohl der Augapfel verändern - und Menschen werden kurzsichtiger.

Die Forschenden haben in der Studie im Fachmagazin Cell Reports auch Tipps zur Vorbeugung: Möglichst viel rausgehen und den Blick in die Ferne schweifen lassen. Und drinnen beim Lesen für genug Licht sorgen.