Ackerböden brauchen wir zum Überleben. Denn auf ihnen wächst unser Essen.

Aber die meisten Böden sind nicht mehr gesund. Das liegt am Klimawandel, aber auch an der Art, wie wir Landwirtschaft betreiben: Mit viel zu viel Dünger und Pflanzenschutzmitteln.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung hat deshalb ein neues digitales Tool entwickelt, mit dem Landwirtinnen und Landwirte ihre Böden schützen und verbessern können - so dass sie Wasser und Nährstoffe wieder besser speichern und mehr Humus enthalten. Auf einer Webseite gibt man den Standorts seines Ackers an, zusammen mit Infos darüber, welche Pflanzen man dort anbaut, welche Dünge- und Pflanzenschutzmittel man einsetzt und wie der Boden bearbeitet wurde. Das Tool kombiniert diese Angaben dann mit Boden- und Klimadaten und simuliert verschiedene Szenarien: Zum Beispiel was mehr Vielfalt bei den Anbaupflanzen bringt, oder wie stark man Dünger reduzieren kann, ohne das die Ernte kleiner ausfällt.

Das Tool auf der Webseite ist kostenlos und soll ständig weiter mit Forschungsergebnissen zu Böden gefüttert werden.