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Fast zehn Prozent der Acker und Weiden in Deutschland sind im vergangenen Jahr nach den ökologischen Richtlinien der EU bewirtschaftet worden.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium sagt, dass das acht Prozent mehr Fläche ist als 2018.

Wer nach den Richtlinien anbaut, darf das Europäische Öko- bzw. Biosiegel auf seine Produkte kleben. In den Vorgaben steht unter anderem, dass Bäuerinnen und Bauern zum Beispiel auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten müssen und keine Gentechnik verwenden dürfen. Es gibt aber auch Kritik an den ökologischen Richtlinien. Die Tierschutzorganisation PeTa kritisiert zum Beispiel, dass die Vorgaben beim Tierwohl nicht ausreichen. Milchkühe müssen auch bei der Öko-Haltungsform nur mindestens 4,5 Quadratmeter Außenfläche haben und sechs Quadratmeter im Stall. Außerdem heißt ökologischer Anbau nicht, dass die Produkte eine möglichst geringe Kohlenstoffdioxid-Bilanz haben.