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Pflanzen brauchen Nährstoffe zum Wachsen, die sie unter anderem aus dem Boden bekommen.

Wenn es aber irgendwann Siedlungen auf dem Mond gibt und dort Pflanzen angebaut werden sollen - reichen dann die Nährstoffe in der Monderde aus? Das haben Forschende erstmals ausprobiert und waren erfolgreich.

Das Problem bei ihrem Experiment war: Sie hatten nur ein paar Teelöffel Monderde zur Verfügung, als Leihgabe der Nasa. Deshalb nutzten sie fingerhutgroße Vertiefungen, in die jeweils etwa ein Gramm Monderde und ein Samen kamen. Als Vergleich pflanzen die Forschenden unter anderem auch Samen in Böden aus extremen Umgebungen von der Erde.

Kleinere Pflanzen als sonst

Alle Pflanzen in der Monderde gingen auf, blieben allerdings kleiner als die Pflanzen in den anderen Böden - nach Angaben der Forschenden eine Stressreaktion auf die chemische Zusammensetzung des Mondes. Sie wollen weiter forschen und herausfinden, wie man das verhindern könnte.