Das ist das Ergebnis einer Studie der Uni in Bonn, über die die Fachzeitschrift Nature Foodberichtet. Die Forschenden haben für 250.000 Gebiete weltweit Satellitenbilder ausgewertet und festgehalten, wie sich über 20 Jahre die Bodenqualität von Ackerflächen verändert hat. Ergebnis: In Ländern mit Regeln für Umweltschutz und Bodenqualität sind die Flächen gesünder. Das ist nicht nur aus ökologischer Sicht gut, sondern sorgt auch für größere Ernten.
Besonders effektiv waren finanzielle Anreize, die einen schonenden Umgang mit den Anbauflächen belohnen. Zum Beispiel, wenn Landwirte oder Landwirtinnen optimierter düngen und umweltverträglichere Pestizide einsetzen. Einen großen Effekt haben auch klare Vorgaben, wie Land bewirtschaftet werden muss - und zum Beispiel, dass jedes Jahr andere Nutzpflanzen ausgesät werden müssen.
