Die Fußball-WM der Herren ist fast zu Ende - in Lateinamerika sorgt sie für eine Generation mit Namen von Fußball-Stars.

In Peru haben zehntausende Eltern ihre Babys nach Fußball-Ikonen wie Lionel Messi, dem Brasilianer Neymar und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo benannt. In einem TV-Interview bei Panamericana TV hat ein Sprecher des peruanischen Standesamtes gesagt, dass es für Lionel, Neymar und Ronaldo jeweils etwa 30.000 Namenseinträge gibt. Ein paar hundert Mal haben sich Eltern für den Namen Haaland entschieden - und damit für Norwegens Stürmer-Star. Peru selbst ist bei der WM gar nicht dabei.

In Argentinien waren in der vergangenen Woche Enzo, Emiliano und Lionel die beliebtesten Babynamen - inspiriert von den argentinischen Nationalspielern Enzo Fernández, Emiliano Martinez und Lionel Messi. Das melden lokale Behörden. In Mexiko wurde laut Medienberichten ein Mädchen gleich nach drei Fußballspielern benannt.