Am Ende des Lebens wird oft viel geschlafen - und geträumt.
Das könnte wichtig sein, um sich auf das Sterben vorzubereiten. Zumindest legt das eine Umfrage unter rund 240 Gesundheitsfachleuten in italienischen Palliativzentren nahe. Oft treffen Sterbende in Träumen demnach verstorbene Verwandte und Haustiere, sehen Türen, Treppen oder Licht. Manchmal geschieht das auch in einer Art Vision im Wachzustand. Die Betroffenen berichteten dann in der Regel, dass sie sich anschließend friedlicher fühlten und getröstet. Es fiel ihnen leichter, den Tod zu akzeptieren.
Ein anderer Forscher sagte dem Magazin New Scientist, dass er ganz Ähnliches beobachtet hat. Sterbende würden auch oft davon träumen, zu packen oder in einen Bus zu steigen. Auch das lege nahe, dass die Träume am Ende des Lebens Verarbeitungsmechanismen sein könnten, um mit dem Tod klar zu kommen.
