Glücklich sein funktioniert offenbar besser, wenn wir uns nicht unter Druck setzen.

Für eine Studie befragten Forschende knapp 7500 Leute aus 40 Ländern weltweit. Demnach war in fast allen Ländern ein gesellschaftlicher Druck zu beobachten, glücklich oder wenigstens nicht traurig zu sein. Das allerdings wirkte sich offenbar eher negativ auf das Wohlbefinden der Befragten aus – die Forschenden fanden unter anderem Zusammenhänge zwischen diesem gesellschaftlichen Druck und weniger Lebenszufriedenheit, Stress, Angst und Depression.

Der Effekt war in Ländern mit einem insgesamt höheren Glücksniveau deutlicher, etwa in Kanada und den Niederlanden. Gemessen wird das nationale Glücksniveau, zum Beispiel auch für Deutschland, vom jährlichen World Happiness Report. Einer der Forscher sagt, dass besonders in insgesamt glücklicheren Ländern ein Gefühl des Versagens auftreten kann, wenn man selbst nicht so glücklich ist.