Hat ein Tier einen Namen, essen wir es möglicherweise eher nicht.

Forschende der Universität Sopot in Polen sind bei Vorschulkindern der Frage nachgegangen: Wie verträgt es sich mit dem Appetit auf ein Schwein, wenn es eine persönliche Geschichte hat.

In der Studie haben die Forschenden etwa 200 Kindern in Alter von fünf und sechs Jahren Bilder von Schweinen präsentiert. Dazu wurde einmal von den Tieren ganz allgemein von Schweinen gesprochen; ein anderes Mal bekamen einzelne Schweine einen Namen und eine Geschichte - zum Beispiel mit Details aus ihrem Leben und was ihr Futter ist. Dadurch sank den Forschenden zufolge die Bereitschaft der Kinder, das Tier essen zu wollen. Einen ähnlichen Test machten die Forschenden auch mit Bildern von Hühnern.

Die Fachleute aus Polen bringen das Forschungsergebnis auch mit dem Namen ihrer Studie auf den Punkt: Appetit auf Schweine, nicht auf Peppa Wutz.