Jetzt in der Adventszeit leuchtet überall Weihnachtsdeko, auch draußen auf Balkonen und in Gärten.

Tieren kann das künstliche Licht aber Probleme machen. Darauf weist eine Lichtverschmutzungsexpertin vom hessischen Sternenpark Rhön hin. Der Deutschen Presse-Agentur sagte sie: Vögel kann das Licht nachts beim Schlafen stören und sie unnötig Energie zum Überleben kosten. Und auch im Winter seien noch Insekten unterwegs, die durch das Licht die Orientierung verlieren können. Auch Larven kann das künstliche Licht beeinträchtigen. Im Frühjahr fehlen sie dann möglicherweise als Futter für Vögel und Igel.

Die Expertin rät, lieber etwas zurückhaltender zu dekorieren und wenn, dann warme Farbtöne auszusuchen, keine Blinklichter zu verwenden und Lichterketten und Co nur zur Straße hin aufzuhängen. Die Gartenseite kann dann für die Tiere bleiben. Nach 20 Uhr könne man die Lichter ausschalten - weil dann sowieso kaum noch jemand vorbeilaufe.

Schon im vergangenen Jahr hatte der Sternenpark Rhön über das Thema informiert.