Dann setzt ein Domino-Effekt ein: Sie verenden teilweise, fehlen als Nahrung für Vögel und Fledermäuse und fallen für die Bestäubung aus. Deshalb haben Forschende des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels an einigen Bahnhöfen in Brandenburg mal anderes Licht ausprobiert.
Standard an Bahnhöfen ist kaltweißes LED-Licht mit einer Farbtemperatur von 4000 Kelvin. Im Vergleich dazu hatte ein etwas schummrigeres, gelblicheres LED-Licht mit 1800 Kelvin nur etwa die Hälfte der Insekten angezogen. Deswegen plant die Bahn jetzt, neben den Testbahnhöfen, auch andere umzurüsten.
Die Forschenden sagen: Auch Privatleute haben Einfluss und können etwa im eigenen Garten Licht nachts ausschalten oder dimmen.
Heute (11.9.) ist auch Earth Night - eine Aktion gegen Lichtverschmutzung, bei der die Menschen aufgerufen sind, eine Nacht lang ohne Licht auszukommen.
