Forschende haben den Blaugrünen Riffbarsch untersucht, in einem Riff vor der Küste Israels. Nachts versteckt er sich zwischen Korallen und fällt in einen schlafähnlichen Zustand. Ist der Riffbarsch in der Nacht allerdings künstlichem Licht ausgesetzt, dann wird er aktiver. Er bewegt sich außerhalb seines typischen Nachtreviers, frisst zu ungewöhnlichen Zeiten und er verhält sich aggressiver.
Im Fachmagazin Current Biology schreiben die Forschenden außerdem, dass bei den Fischen bestimmte Bio-Marker erhöht waren. Das deutet darauf hin, dass der gestörte Schlaf die Reparaturprozesse im Fisch-Gehirn behindert.
Frühere Studien hatten schon gezeigt, dass künstliches Licht die symbiotische Beziehung stören von Korallen und den Algen, die ihnen unter anderem ihre Farbe verleihen.
