Junge Leute haben heute weniger Sex als früher, hört man oft. Aber stimmt das wirklich?

Das hat das bekannte Kinsey-Institut für Sexualforschung in den USA untersucht, im Auftrag eines Männermagazins und einer Verhütungsmittelfirma. Eine Befragung von knapp 2.400 18- bis 29-Jährigen in den USA zeigt: Ja, sie haben relativ wenig Sex. Mehr als ein Viertel der Befragten sagten, dass sie in den letzten drei Monaten keinen oder keine Sexpartner*in hatten.

Bock auf Sex hat die GenZ laut der Analyse durchaus - aber oft fehlt es an Gelegenheiten; Dating-Apps sind anstrengend, Real-Life-Dating ist teuer und es kommt auch Angst vor Zurückweisung dazu. Teilweise suchen sich die Leute Ersatz: emotionalen Support durch platonische Freundschaften oder manchmal auch KI. Eine gute Nachricht hat die Analyse aber auch: Die allermeisten Befragten in den USA - fast vier Fünftel - sind (trotz allem) zufrieden mit ihrem Sexleben.