Wer auf einer Antarktis-Station überwintert, weiß das - die Leute dort sind abgeschnitten von der Außenwelt und müssen mit allen Problemen selbst klar kommen. Hilfe von außen gibt es nur selten. Jetzt hat es aber so eine seltene Rettungsaktion gegeben. Wie der australische Sender ABC berichtet, ist ein US-Forscher von der McMurdo-Station ausgeflogen worden - weil er medizinische Hilfe brauchte. Dazu flog eine Maschine mit dem Namen "Snowbird 1" aus dem australischen Tasmanien los in Richtung Antarktis. Wegen schlechten Wetters musste der erste Starttermin abgesagt werden. Dann klappte es aber, ein schmales Fenster mit gutem Wetter zu nutzen.
Die Maschine landete in völliger Dunkelheit und bei -34 Grad Celsius in der Antarktis. Der Pilot sagt, dass das am Rande der technischen Möglichkeiten selbst von Spezialflugzeugen ist. Der kranke Forscher wurde dann in ein Krankenhaus in Neuseeland gebracht. Welchen medizinischen Notfall er genau hatte, ist nicht bekannt.
