Genauer gesagt, sorgen sie für mehr bodennahes, gesundheitsschädliches Ozon-Gas. Denn bestimmte Baumarten setzen Vorläufersubstanzen von Ozon frei. Dadurch kann am Ende der Sauerstoff in der Luft in Ozon umgewandelt werden. Laut der Studie in den Science Advances stammen allerdings nur 10 Prozent der Ozon-Vorläufersubstanzen in der Pekinger Stadtluft von Bäumen, das meiste kommt aus dem Verkehr und von Haushalts-Abgasen.
Zu den Baumarten, die zum Ozonsmog beitragen, zählen unter anderem Trauerweiden und chinesische Weißpappeln; beide werden in Peking besonders oft am Straßenrand angepflanzt. Bei uns heimische Bäume sorgen dagegen nicht so sehr für Ozon.
Laut den Forschenden haben Stadtbäume aber deutlich mehr Vor- als Nachteile für die Luft. Man sollte in Zukunft nur stärker darauf achten, welche Arten angepflanzt werden.
