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Die Luft in den Städten ist nicht immer gut - und dann noch Joggen gehen?

Man könnte denken, wenn man dabei auch noch die Abgase einatmet ist das kontraproduktiv. Stimmt nicht unbedingt, sagen Forscher aus Dänemark, Deutschland und Spanien. Sie haben untersucht, was größeren Einfluss auf die Gesundheit hat: Sport treiben oder die Abgase. Konkret ging es um das Herzinfarktrisiko. Das ist deutlich höher, wenn man viele Autoabgase einatmet. Andererseits hilft es Sport zu machen, um einem Herzinfarkt vorzubeugen.

In der Untersuchung kam raus: Wer regelmäßig draußen joggt oder mit dem Rad zur Arbeit fährt, hat ein deutlich geringeres Herzinfarktrisiko - auch wenn er dabei Abgase einatmet.

Für die Studie wurden Daten von mehr als 50.000 Dänen zu Lebensgewohnheiten und Gesundheit ausgewertet und mit den Stickoxid-Werten an ihren Wohnorten verglichen.