Ein Forschungsteam aus New York hat am Beispiel eines jährlichen Großfeuerwerks untersucht, wie es die Luftqualität verschlechtert. Ein Ergebnis: Die Folgen eines Waldbrands könnten harmloser gewesen sein.
Verglichen haben die Forschenden die Auswirkungen des Macy's-Feuerwerks zum Unabhängigkeitstag letztes Jahr mit Folgen eines Waldbrands in Kanada. Der hatte etwa einen Monat vorher Schlagzeilen gemacht, als er sogar New York City in Rauch hüllte.
Das sorgte für eine Feinstaub-Belastung rund 30 Mal so hoch wie in New York normal. Laut Studie wurde eine Partikel-Konzentration von 460 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Beim Unabhängigkeits-Feuerwerk stieg die Feinstaubbelastung allerdings auf bis zu 3000 Mikrogramm - gemessen in direkter Nähe der Show. An zwei anderen Messstellen betrug die Partikeldichte noch 1000 Mikrogramm pro Kubikmeter. Insbesondere in Manhatten hielt sich die schlechte Luft mehrere Stunden. Um Gesundheitsschäden vorzubeugen empfehlen die Forschenden insbesondere Risikogruppen bei Feuerwerk Atemschutzmasken.