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Die Teilchen sind winzig aber das Problem riesig – die Rede ist von Mikro- und Nanoplastik im Wasser.

Die Partikel stehen im Verdacht, schädlich für die Umwelt und die Gesundheit zu sein – allein deshalb gibt es großes Interesse daran, sie aus dem Wasser wieder herauszubekommen. Forschende von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem das möglich sein soll. Dabei kommt ein sogenannter "smarter Rost" zum Einsatz; das sind Eisenoxid-Nanopartikel mit einer speziellen Beschichtung. Sie wirken laut den Forschenden wie eine Art Kleber, der die Plastikpartikel zu größeren Klumpen zusammenbindet. Diese Klumpen könne man dann mit einem Magneten aus dem Wasser herausfischen. Die magnetischen Nanopartikel sind wohl außerdem ungiftig und binden fast ausschließlich Plastikpartikel, aber keine natürlichen Schwebstoffe aus dem Wasser.

Die Forschenden arbeiten nach eigenen Angaben gerade daran, das Verfahren für einen größeren Maßstab zu entwickeln. Es soll dann vor allem in Flüssen zum Einsatz kommen.