Einfach mal dem Gegenüber ein wertschätzendes, freundliches oder liebevolles Wort schenken.

Die Deutsche Presse-Agentur hat zum Weltglückstag am kommenden Freitag Forschende zur Kraft der Komplimente befragt. Die aktivieren demnach unser Belohnungssystem im Gehirn. Zum Beispiel haben Forschende aus Heidelberg und Mannheim Paare beim Nachrichtenschicken beobachtet: Wenn sie sich Komplimente gesendet hatten, war auf Hirn-Scans zu sehen, wie die Glückshormone Oxytocin und Dopamin in den Empathie- und Belohnungszentren aufgeflammt sind.

Und eine Expertin der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Berlin sagt: Komplimente bauen Stress ab, steigern das Selbstbewusstsein und verbessern die Kommunikation. Damit hätte sie auch das Potenzial, das gesamtgesellschaftliche Miteinander zu verbessern.

Nach einer Erhebung des Deutschen Knigge-Rates wünschen sich 80 Prozent der Menschen in Deutschland öfter mal ein Lob oder ein Kompliment. Der Weltglückstag wurde 2012 von den Vereinten Nationen auf Initiative von Bhutan beschlossen und wird seit 2013 begangen.