Auf dem Mars gab es mal ganze Seen und Flüsse, da ist sich die Forschung sicher.
Allerdings streiten sich Astrophysikerinnen und -physiker darüber, wie lange es dort flüssiges Wasser gab. Denn anders als die Erde hat der Mars nur eine ziemlich dünne Atmosphäre. Das Problem dabei: Es ist ziemlich kalt und Wasser bleibt nicht lange flüssig.
Daten vom Nasa-Rover Curiosity zeigen, dass es im Gale-Krater nahe des Äquators mindetens 1.000 Jahre lang einen mehrere Meter tiefen See gab. Forschende unter Leitung der Rice University in Texas haben mit diesen Daten verschiedene Klimamodelle durchgerechnet. Dabei kam raus: Es könnte sein, dass der See eine dünne Eisschicht als Schutzdecke hatte. Das hätte die tieferen Schichten des Sees schützen können, so dass es am Grund des Sees weiter flüssiges Wasser gegeben hätte.
