Auch Großbritannien versucht schon länger, das Problem von Falschnachrichten im Netz anzugehen.

Vom Kulturministerium kommt jetzt ein weiterer Vorschlag: Demnach sollen Social-Media-Anbieter in Zukunft Inhalte von Medien, die als seriös eingestuft sind, auf ihren Plattformen sichtbarer machen - also leichter zu finden sein.

Dem Ministerium geht es dabei nach eigenen Angaben vor allem um Inhalte der öffentlich-rechtlichen Medien. Großbritanniens Kulturministerin sagt: Seriöse Medien ⁠müssten im Kampf ‌gegen Desinformation mehr gesehen und gehört werden. Aus ihrer Sicht kann das dabei helfen, Falschinformationen einzudämmen. Plattformen wie X, Facebook und TikTok haben noch nichts zu den Plänen gesagt.

Vor einer Woche hatte sich die britische Regierung schon für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren entschieden.