Primzahlen sind nicht nur dazu da, um Kinder im Mathe-Unterricht herauszufordern, sondern auch wichtig für die Kryptografie, also das Verschlüsseln von Daten.
Es sind Zahlen, die sich nicht weiter teilen lassen. Die kleinste Primzahl ist die 2, dann geht es weiter mit 3, 5, 7, 11, 13 usw. - es ist schon mathematisch bewiesen, dass es unendlich viele weitere gibt. Jetzt hat ein Kalifornier die bisher größte bekannte Primzahl gefunden - 2 hoch 136.279.841 minus 1. Sie geht mit einer 8 los und hat mehr als 41 Millionen Stellen.
Bei so großen Zahlen hat der 36-Jährige das natürlich nicht im Kopf durchgerechnet, sondern die Cloud-Rechenpower genutzt - von Computern in 17 Ländern. Dahinter steht ein Freiwilligen-Projekt, dessen Software sich jeder auf den eigenen Rechner laden kann. Der Kalifornier beteiligt sich seit rund einem Jahr an dem Projekt. Er hat dabei seine Erfahrungen aus einem Job bei einem Grafikkarten-Hersteller eingebracht. Denn moderne Grafikprozessoren liefern extrem viel Rechenpower, und die geht inzwischen in die Cloud ein, mit der die Freiwilligen nach neuen und immer größeren Primzahlen suchen.