Denn Bundesgesundheitsministerin Nina Warken von der CDU will, dass digitale Packungsbeilagen zum Standard werden. Damit soll eine EU-Regelung umgesetzt werden, was auch Arzneimittel-Hersteller schon länger fordern. Ein digitaler Beipackzettel hätte den Vorteil, dass er automatisch übersetzt, vorgelesen und seine Schriftgröße verändert werden kann.
Die Medikamenten-Infos auf Papier würden aber laut der Ministerin nicht komplett verschwinden. Denn jede Patientin und jeder Patient hätte weiterhin ein Recht darauf und könnte sich so eine ausgedruckte Packungsbeilage in der Apotheke geben lassen.
Für die konkrete Umsetzung soll es bald einen Vorschlag geben. Auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens will die Bundesregierung Bürokratie abbauen.
