Lachen ist gesund, das ist nachgewiesen - und vielleicht kann Lachen sogar heilen.

Das legt zumindest eine kleine Studie nahe, mit Menschen, die an der gefährlichen chronischen Lungenkrankheit COPD leiden. Da kann beim Ausatmen die Luft nicht vollständig aus der Lunge raus. Und viele Betroffene berichten, dass sie selbst bei leichter Anstrengung Atemnot bekommen.

Mit 21 solcher COPD-Patientinnen und -Patienten hat ein Forschungsteam aus der Türkei eine Lachtherapie getestet - zusätzlich zur regulären Behandlung mit Medikamenten. Dabei sollten die Menschen spezielle Lach-Übungen machen.

Nach acht Wochen hatten sie weniger Atemprobleme und auch insgesamt bessere Gesundheitswerte als eine Kontrollgruppe, die nur Medikamente genommen hatte. Als Grund vermuten die Forschenden, dass Lachen unter anderem die Atemmuskulatur trainiert und für mehr Glücks- und weniger Stresshormone sorgt. Die Studienergebnisse hat das Team auf einem Kongress der European Respiratory Society vorgestellt.