Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus den USA. Das Forschungsteam hat bei mehr als 80 Patientinnen und Patienten mit schwerem Asthma zu Hause den Gasherd ersetzt durch einen Elektroherd.
Ursprünglich sollte das in 1.200 Haushalten passieren, aber dann stoppte die Trump-Regierung die Finanzierung. Trotzdem sind die Ergebnisse überraschend eindeutig, schreiben die Forschenden im Journal of Allergy and Clinical Immunology: In Practice.
Herd-Wechsel hilft
Die Asthma-Symptome verbesserten sich nach dem Herd-Wechsel stark: Die Menschen brauchten ihren Inhalator weniger, konnten besser atmen, mussten weniger zum Arzt, und sie hatten deutlich weniger Fehltage in der Schule und auf der Arbeit.
Das liegt laut den Forschenden daran, dass bei den Menschen zu Hause nicht mehr so eine hohe Belastung mit Stickstoffdioxid herrschte. Die ist nämlich hoch bei Gasherden - und das kann Asthmasymptome verschlimmern.
Die Forschenden sagen: Bei manchen Asthma-Kranken wirkte der Wechsel zum Elektroherd wie wenn sie ein Medikament nehmen.
