Warum diese riesigen Tiere gegen Ende der letzten Eiszeit ausgestorben sind, rätselt die Wissenschaft schon lange. Jetzt hat ein geowissenschaftliches Team der Uni Mainz dazu Bohrkerne aus der Eifel untersucht. Die geben Hinweise auf die Tier- und Pflanzenwelt der letzten rund 60.000 Jahre.
Zu viel Wald, zu wenige Wiesen
Die Forschenden sagen: Immer wenn sich das Klima und damit die Landschaft geändert hat, hatte das auch Einfluss auf die Bestände von Mammut und Co.. Mal waren es mehr, mal weniger Tiere. Als sie vor 11.000 Jahren ganz verschwanden, war die Eifel von dichten Wäldern bedeckt - sodass die großen Grasfresser wohl nicht mehr genug Nahrung fanden.
Damit wäre eine andere Theorie zum Ende der Mammuts weniger wahrscheinlich: Nämlich, dass der Mensch die Großsäuger ausgerottet hat. Denn laut den Forschenden lebten und jagten zwar phasenweise relativ viele Menschen in der Eifel. Aber trotzdem gab es viele Großsäuger wie die Mammuts.
