Das Statistische Bundesamt sagt: 2024 waren 3 Prozent der Neugeborenen Mehrlings-Kinder. Beim Höchststand 2017 waren es um die 3,8 Prozent. Davor war die Zahl der Mehrlinge in Deutschland jahrelang gestiegen. Seitdem werden es weniger.
Das Statistische Bundesamt erklärt das damit, dass sich Kinderwunschbehandlungen verändert haben. Bei künstlicher Befruchtung wurden Frauen lange mehrere Embryonen eingesetzt, damit die Schwangerschaft wahrscheinlicher wird. So entstehen aber eher Zwillinge oder Drillinge. Mittlerweile wird den Frauen oft nur noch ein Embryo eingesetzt.
2024 gab es in Deutschland bei den Neugeborenen gut 20.000 Zwillingkinder und knapp 500 Drillingskinder. Geburten mit mehr als drei Kindern sind sehr selten - das gab es 2024 nur neun Mal.
