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Wann die Wechseljahre kommen, hängt möglicherweise auch mit dem Sexleben einer Frau zusammen.

Zwei Forscherinnen vom University College London kommen zu dem Ergebnis, dass die Menopause offenbar später einsetzt, wenn die Frauen verhältnismäßig oft Sex haben.

Für die Studie wurden über zehn Jahre Daten von etwa 3000 Frauen in den USA ausgewertet. Zum Start des Projekts waren die Frauen im Durchschnitt 45 Jahre alt, aber noch keine von ihnen in den Wechseljahren. Die Frauen wurden zu ihren Beziehungen gefragt und wie oft sie sexuell aktiv waren. Dazu wurden auch ihre Gesundheit und ihr Hormonspiegel überwacht.

Ursache und Wirkung sind nicht belegt

Im Durchschnitt begannen die Wechseljahre bei den Frauen in der Studie mit 52 Jahren. Dabei entdeckten die Forscherinnen aber eine statistische Tendenz. Bei Frauen mit Sex einmal die Woche setzte die Menopause später ein als bei Frauen mit Sex einmal im Monat. Hatten die Frauen noch seltener Sex, setzte sich das in der Studie so fort.

Die Forscherinnen haben den Zusammenhang nur statistisch untersucht und sehen ihn als Hinweis für weitere Studien. Über Ursache und Wirkung sagt die Studie nichts aus.