Südamerika bleibt für Umweltschützende die gefährlichste Region der Welt.

Nach einer Zählung der Menschenrechtsorganisation Global Witness wurden dort letztes Jahr mindestens 124 Aktivisten getötet. Sie hatten sich entweder für die Umwelt eingesetzt oder versucht, ihr Land zu verteidigen - zum Beispiel gegen Goldsucher. Mehr als die Hälfte der Getöteten gab es allein in Kolumbien und Brasilien.

Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Zahl etwas zurückgegangen. Die Organisation geht aber davon aus, dass nicht alle Fälle bekannt werden und dass die Zahlen in Wirklichkeit höher liegen.