Es ist eine Frage, die bisher nicht geklärt ist: Warum sprechen Menschen überhaupt? Denn viele Affenarten erledigen ihre Kommunikation mit Gesten, nicht mit Lauten. Das hätte theoretisch auch bei Menschen so bleiben können.

Zwei Forschende der University of St Andrews in Schottland haben dazu eine Idee. Sie vermuten, dass Abende am Lagerfeuer ein Ausschlag dafür gewesen sein könnten, dass sich Sprache entwickelte. Unter anderem aus dem banalen Grund, dass Gesten im Feuerschein schwer zu erkennen waren. Allein das Feuer an sich machte aber aus Sicht der Forschenden mehr Kommunikation nötig, weil sich das Sozialleben dadurch in den Abend verlängern konnte.

Erst einmal ist die Idee der Forschenden nur eine These. Sie haben aber schon versucht, sie mit Experimenten zu unterfüttern. Sie haben Feuerschein analysiert und schreiben: Das Flackern der Flammen passt mit rhythmischen Bewegungen zusammen, die Menschen oft beim Sprechen machen.