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Diese Problematik trifft die 30 Millionen geflüchteten Frauen und Mädchen besonders hart. Eine Studie der Columbia-Universität gemeinsam mit dem International Rescue Committee zeigt, dass ihnen häufig Hygieneartikel, Toiletten und sogar Wasser fehlen, um mit ihrer Periode sicher und würdevoll umgehen zu können.

Die Forscher haben rund 150 Interviews geführt mit Vertriebenen in Myanmar und mit syrischen Flüchtlingen, die in Lagern im Libanon leben. Dabei zeigte sich, dass die Frauen kaum Orte finden, an denen sie zum Beispiel ungestört Binden wechseln oder sich waschen können. Dass sie sich schämen, über die Menstruation zu sprechen, verstärkt das Problem nur. Hilfsorganisationen in Flüchtlingslagern müssten deshalb besser über den Umgang mit der Periode informieren, so die Forscher. Und neben Hygieneartikeln müssten den Frauen außerdem adäquate Waschgelegenheiten angeboten werden.