Facebook muss sich gerade schon mit der Datenaffäre um Cambridge-Analytica rumschlagen - da gibt's neue Kritik am Umgang mit Daten:

Hatte die Facebook-App Zugriff auf die Kontakte im Handy, hat sie auch sämtliche Logdateien über Anrufe und SMS weitergeleitet. Facebook speicherte also, mit wem man gesimst und mit wem man telefoniert hat. Zumindest auf Android-Geräte war das so, darüber berichten mehrere User auf Twitter. Ans Licht gekommen ist das ganze durch den Skandal um Cambridge-Analytica. Viele Nutzer wollten wissen, was Facebook über sie gespeichert hat - und nutzten die Funktion, die kompletten Daten ihres Kontos runterzuladen. In den Archiven fanden sie dann die kopierten Log-Dateien ihrer Smartphones über Telefongespräche und SMS-Nachrichten.

Das Magazin Ars Technica schreibt, Facebook habe die Daten offenbar genutzt, um den Empfehlungsalgoithmus zu optimieren und besser zwischen Geschäftskontakten und persönlichen Freunden zu unterscheiden. Laut Bericht hat Facebook letzten Herbst mit dem Datensammeln aufgehört. iPhone-Nutzer waren generell nicht betroffen - weil Apple die Protokolle vor Zugriffen besonders abschirmt.