Drei Monate ist es her, da krachte ein Meteorit durch das Dach eines Hauses in Koblenz. Der faustgroße Stein aus dem All landete in einem Schlafzimmer - verletzt wurde dabei niemand.
Forschende würden den Meteoriten gern untersuchen, allerdings meldet sich der Besitzer nicht zurück. Das berichtet eine Koblenzer Zeitung. Sowohl das Meteoriten-Museum aus der Nachbar-Gemeinde als auch die Uni Münster hatten kleinere Meteoriten-Krümel zugeschickt bekommen, die nach dem Einschlag auf dem Nachbargrundstück und auf der Straße aufgesammelt wurden.
Forschende brauchen 20 Gramm
Für eine ordentliche Klassifikation reicht das aber nicht - dafür
braucht man mindestens 20 Gramm Material. Die Forschenden befürchten,
dass der Meteorit ins Ausland verkauft werden könnte, und appellieren an
den Besitzer, dass sie für eine Klassifizierung nur ein kleines Stück
brauchen und er den Rest behalten kann.
Bisher gehen sie davon aus, dass es sich um einen Eukriten handelt,
also einen Steinmeteorit. Es könnte sogar eine Brekzie sein - so nennt
man große Stücke, die erst auseinanderfallen und dann wieder
verschmelzen.
