Mexikos Bildungsminister Mario Delgado will das laufende Schuljahr 40 Tage früher als üblich enden lassen - wegen der bevorstehenden Fußball-WM, und weil es in mehreren mexikanischen Bundesstaaten schon sehr heiß ist.
Der Vorschlag hat Kritik ausgelöst. Bildungs-Fachleute warnen davor, dass den Schulkindern so wichtige Unterrichtszeit flöten geht, und Wirtschaftsverbände halten den Schritt für zu kurzfristig. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum betont jetzt, das Ganze sei ein Vorschlag; bisher gebe es noch keine Entscheidung. Der Bildungsminister hat ergänzt, dass nach frühen Sommerferien auch der Beginn des neuen Schuljahrs vorgezogen werden könnte.
Der Bundesstaat Jalisco, der von der Opposition regiert wird, hat schon gesagt, dass das Schuljahr dort ganz normal bis Ende Juni laufen soll. Nur die vier Tage mit WM-Spielen in Guadalajara sollen unterrichtsfrei sein.
