In vielen deutschen Großstädten ist es inzwischen echt schwer, eine normale und bezahlbare Wohnung zu finden.

Möblierte Wohnungen mit kurzen Verträgen gibt's dagegen immer mehr. In Metropolen mit über 500.000 Menschen stellen die inzwischen sogar fast jedes dritte Angebot. Das steht in einer Untersuchung vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

Der Anteil möblierter Wohnungen hat sich seit 2012 verdoppelt. Die Fachleute vermuten, dass Vermieter ihre Wohnungen gezielt umgewandelt haben, um die gesetzliche Mietpreisbremse zu umgehen. Die Preise für möblierte Appartments sind seitdem im Schnitt um etwa 80 Prozent gestiegen. Vor allem gewerbliche Anbieter haben die Preise stark erhöht - private dagegen etwas zurückhaltender.

Das BBSR will das jetzt genauer untersuchen. Eine neue Studie soll das Wechselspiel zwischen Regulierung und Ausweichstrategien auf dem Wohnungsmarkt analysieren.