Mehr als eine halbe Million qualifizierte Migrantinnen in Deutschland haben keinen Job.
Dabei könnten sie entscheidend dazu beitragen, dass die Fachkräfte-Lücke gefüllt wird. Vor allem in der Pflege, als Erzieherinnen, im Verkauf oder in der Buchhaltung. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, IW.
Demnach haben viele Migrantinnen bei der Jobsuche das Problem, dass ihre ausländischen Abschlüsse in Deutschland nicht anerkannt werden. Und oft könnten sie keine Vollzeitstellen annehmen, weil sie eigene Kinder betreuen.
Das IW empfiehlt Unternehmen deshalb, auch Teilzeitstellen, flexiblere Arbeitszeiten und Homeoffice anzubieten. Außerdem könnten sie Menschen ohne anerkannten Abschluss einstellen, und ihnen dann entsprechende Fortbildungen anbieten.
